Going to work means passing by various salesmen and armed guards in the streets, paying attention to hurdles on the sideways and trying to get a much-wanted place in public transport. Despite subsidies public transport is very crowded, so that informal and rather unsafe vehicles fill the gap. In Swaziland things are very different, transport is not only comfortable, but also reliable and minibuses leave frequently. This small mountenous country, known as Africa’s Switzerland, is a beautiful place to escape the busy life in Maputo. Mild temperatures and the abscence of dangerous animals enable visitors to discover the natural reserves on foot and there is not problem to receive information or advice from Swazilands’s warm-hearted people.
Auf dem Weg zur Arbeit passiere ich zunächst in etwa zehn Händler, die auf dem Bürgersteig mit gewissem Nachdruck DVDs, Steckdosenadapter, Zigaretten, Handykarten und Zeitungen verkaufen. Letztere sind von überraschend hoher Qualität (d.h. auch kritisch), und gerade wenn man sich für wirtschaftliche Fundamentaldaten und Entwicklungspolitik interessiert eine unverzichtbare Lektüre. Für umgerechnet rund 40 Eurocent erhält man eine Tageszeitung, Wochenzeitungen kosten in etwa das Doppelte. Vor jedem Haus auf meinem Weg sitzen Wächter, die einen aus müden Augen zurückgrüßen. Gerade vor Banken un Wechselstuben sind Wachleute häufig mit Schrotflinten und anderen Waffen ausgestattet. Ein Anblick an den man sich erstaunlich schnell gewöhnt. Nach wenigen Minuten erreiche ich die Haltestelle des Nahverkehrs, innerhalb kurzer Zeit sehe ich mehrere Chapas vorbeifahren, meist so voll, dass Einsteigen unmöglich ist. Viele Einheimische warten auch auf die “normalen” Busse der städtischen Verkehrsgesellschaft. Im Gegensatz zu den Chapas, die je nach Distanz 5 bis 10 Meticais kosten, kosten die großen Omnbibusse nur 5 Meticais, unabhängig vom Fahrtziel. Letzere kommen jedoch nur sehr selten und sind erheblich langsamer. Da ich lieber laufe als warte, entscheide ich mich meist für den Weg zu Fuß. Viele meiner Kollegen fahren mit dem eigenen Auto zur Arbeit, so dass ich oft unterwegs eine Mitfahrgelegenheit finde. Da Bürgersteige in sehr schlechtem Zustand sind und Bäume nicht auf meine Höhe gestützt sind, heißt Laufen ständig wachsam sein, um nicht irgendwelche Zweige im Gesicht oder Füße in Kanalöffnungen zu haben.
Da der Nachverkehr chronisch überlastet ist, hat die Regierung vor wenigen Tagen informelle Fahrzeuge für die Rush Hour authorisiert Personen zu befördern. D.h. Menschen quetschen sich auf die Ladeflächen von Pick-Up-Trucks und Kleinlastern und viele Kleinbusse ohne jegliche Kennzeichung der Richtung sind unterwegs. Dies mag zwar den Unmut über die schlechten Verbindungen etwas dämpfen, wird aber fraglos die Zahl der Verkehrstoten weiter in die Höhe treiben.
Die Verkehrsinfrastruktur ist von einer gänzlich anderen Qualität, wenn man die Grenze nach Swasiland überschreitet. Auch wenn auch hier gilt, dass man für einen Platz im Bus nach Manzini, der ökonomischen Hauptstadt Swasilands, früh aufstehen muss, so fährt der Bus los, wenn alle Plätze (und nicht mehr!) besetzt sind. Die Reise kostet rund 10€ und ist wesentlich komfortabler als Fahrten innerhalb Mosambiks. Da Reisepässe in Mosambik sehr teuer (d.h. teuerer als in Deutschland) sind, versuchen viele Mosambikaner die Grenzkontrollen zu bestechen, um einzureisen. Dies funktioniert auch solange gut, wie der richtige Moment abgepasst wird. Ein Jugendlicher in meiner Chapa hat scheinbar diesen Moment verpasst und muss an der Grenze bleibe. Nach etwa fünf Stunden und unzähligen Polizeikontrollen erreichen wir unser Ziel. Da Manzini laut Reiseführer wenig zu bieten hat und nicht ganz ungefährlich ist, steige ich am Busbahnhof gleich in einen anderen Minibus um, der mich zum Obstmarkt in Mahlanya bringt wo ich mich mit Mangos, Wasser und einer Swasi Handynummer eindecke. Die Minibusse sind ausgesprochen neu und fahren oft halb leer. Die örtliche Währung heißt Emalangeni und ist an den südafrikanischen Rand gebunden, der Wechselkurs ist 1:1, so dass man überall mit beiden Währungen bezahlen kann. Im Verhältnis zu Mosambik halte ich die Preise für Busfahrten für etwas höher. Ich habe das Gefühl, dass der Umgang wesentlich freundlicher und hilfsbereiter als in Maputo ist. So habe ich in einem Minibus Probleme Kleingeld zu finden und sofort bietet meine Sitznachbarin an die Fahrt für mich zu zahlen (ich finde mein Geld noch und muss glücklicherweise nicht auf deses großzügige Angebot zurückkommen).

Da das Shuttle meines Hostels mich erst am frühen Abend vom Obstmarkt abholen kann, entscheide ich mich erneut für dir normalen öffentlichen Verkehrsmittel. Erneut muss ich kaum warten und bin innerhalb weniger Minuten bei der Zufahrt zum Mlilwane Naturpark und damit auch zu meiner Unterkunft, Sondzela Backpackers. Nach etwa zehn Minuten Fußweg umringt von Ananasfeldern erreiche ich den Eingang des Parks und wenig später auch meine Unterkunft. Diese ist Teil des Jugendherbergsverbandes und zweifelsohne eine der attraktivsten Jugendherbergen die ich je gesehen habe: Grillplatz, eigener Pool, großzügige Gemeinschaftsräume, niedrige Preise und eine atemberaubende Gebirgskulisse. Nur wenige Minuten nach meiner Ankunft breche ich zu einer kurzen Wanderung auf, um die letzten Stunden Tageslicht zu nutzen. Im Park gibt es keine Löwen, Tiger, Büffel oder andere Tiere die einem zu Fuß gefährlich werden können. Die im Hauptcamp geliehene Karte gibt zwar sicherlich nicht die erwünschte, so doch eine grundlegende Orientierung.Ich laufe an Gnus, Zebras, Äffchen und Antilopen vorbei und n einem See kann ich aus sicherer Distanz Krokodile und Flusspferde bestaunen. Letztere sind, wie ich mir habe sagen lassen, für die meisten Todesfälle in solchen Parks verantwortlich.
Wandern in Swasiland ist sehr angenehm, da die Temperaturen wegen der höheren Lage auch mittags nicht weit über 25° steigen und der Wind – im Gegensatz zu Maputo – angenehm kühl ist. An meinem zweiten Tag stehe ich früh auf, um den Execution Rock und einen ebenfalls hochgelegenen Aussichtspunkt zu erklimmen. Da die vom Park gestellte Karte doch nicht die gewünsche Präzision liefert, verirre ich mich etwas, sehe aber dadurch noch mehr, abgelegene Teile des Parks und finde schließlich dennoch zum Gipfel. Besagter Berg wurde tatsächlich zur Hinrichtung Krimineller genutzt, beziehungsweise dazu ihnen die Chance zu geben sich selbst zu richten. Nach einem mittaglichen Picknick auf den warmen Felsen geht es zurück ins Camp. Während ich auf dem Hinweg über zwei Stunden lang keinem Menschen (dafür aber Vögeln und einger Schlange) begegnet bin, bin ich froh den etwas direkteren Rückweg mit einigen Leuten, die zur selben Zeit wie ich den Gipfel erreicht haben, zu teilen.
Am Abend nehme ich an einem Game Drive teil, d.h. wir fahren in einem offenen Geländewagen durch den Park und halten an, sobald wir Tiere sehen und unser Führer gibt uns eine Einführung in die Flora und Fauna des Parks. Da die Krokodile und Flusspferde in der Dämmerung das Wasser verlassen, kann man den Park um diese Uhrzeit nur noch im Auto erkunden. Dass man dann auf der Gipfelhöhe noch einen Drink zum Sonnenuntergang bekommt ist mir etwas zu touristisch, aber die fachkundigen Erklärungen sind die Tour in jedem Fall wert.

Am folgenden morgen lasse ich mich vom Shuttle des Hostels wieder an besagtem Obstmarkt absetzen und steige dort in einen Minibus zur Hauptstadt Swasilands, Mbabane, um. Unterwegs sehe ich viel Landwirtschaft inklusive Demonstrationsfelder für modifizierten Mais aus Südafrika. Derartiges habe ich in Mosambik bisher nicht gesehen. Eine weitere Auffälligkeit ist die große Präsens taiwanesischer Kooperationsprojekte, schließlich gibt es nur sehr wenige Länder die mit Taiwan diplomatische Beziehungen unterhalten. Die Hauptstadt ist ausgesprochen klein und scheint maßgeblich aus Geschäften und Restaurants zu bestehen. Die Mehrheit der Bauwerke würde ich in die Fünfzigerjahre des letzten Jahrhunderts verorten, von historischen Kolonialbauten keine Spur. Mit meinem Gastgeber mache ich eine Wanderung durch die nahegelegenden Berge und gehe abends zu einem Konzert einer afrikanisch-japanischen Band. Dieses findet im House on Fire statt, einem Veranstaltungs- und Ausstellungsgebäude, das in unglaublicher kunsthandwerklicher Kleinarbeit errichtet wurde. In noch größerem Maße als solche Veranstaltungen in Maputo stellt sich das Konzert als Treffpunkt von Touristen und Expats heraus, der Anteil an Swasis dürfte unter 10% liegen, was bei fast 9€ Eintritt nicht sehr verwunderlich ist.
Am kommenden morgen fahre ich mit einem Minibus von Mbabane auf der Autobahn zurück nach Manzini. Dort muss ich einige Zeit warten, bis sich der Minibus nach Maputo gefüllt hat. Dieses mal wird der Anhänger mit Gepäckstücken, unzähligen Einkäufen, einem Schrank und einem Bett beladen. Dementsprechent langsam bewegen wir uns auch fort. An der Grenze wird erneut die Abwesenheit von Pässen mit Schmiergeld gelöst, dieses Mal nach langen Diskussionen auch erfolgreich. Meine Mitfahrer erzählen mir, dass Grenzbeamte beim Stempeln viel Platz in den Reisepässen verschwenden, so dass man noch öfter die teuren Dokumente erneuern muss. Wenige Kilometer nach der Grenze haben wir einen Platten und müssen anhalten. In beeindruckender Geschwindigkeit wechselt unserer Fahrer das defekte Rad aus und nach nur wenigen Minuten können wir weiterfahren. Wir machen einen Umweg, um die transportierten Möbel abzugeben und halten an weiteren kleineren Haltestellen im Großraum Maputo. Ein kleines Mädchen, vielleicht sechs Jahre alt, wird von ihrer Mutter mit großen Einkauftüten alleine eine Haltestelle weiter fahren gelassen. Die Taschen sind viel zu schwer für sie, so dass ein anderer Fahrgast sie zumindest zur nahen Tankstelle bringt wo sie versuchen soll eine Mitfahrgelegenheit zu finden. Geweint wird nicht, Kind sein heißt hier auch früh auf eigenen Beinen zu stehen. Kurz darauf, am frühen Nachmittag, erreichen wir den Busbahnhof im Zentrum Maputos.
Ich muss in den nächsten Wochen wieder das Land verlassen und plane überdies eine Reise nach Manica im Zentrum Mosambiks, dies wird der Inhalt meines nächsten Beitrags sein.
I will have to leave Mozambique again in near future and I am planning to visit Manica in the centre of Mozambique, so this will be the topics of my next post.